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Shortlist steht fest

Die fünf Juroren haben sich entschieden und aus den 34 Geschichten der Longlist die acht Texte ausgewählt, die ihnen am besten gefallen. Und hier sind sie, unsere acht Gewinner, geordnet nach dem Alphabet der Vornamen. Die Reise – Andreas Weidmann, Glockengasse 13 – Armena Kühne-Enzinger, Nachts–Allein–Im Wald – Cornelia Koepsell, Haikus – David Jacobs, Duft sterbender Bücher – Heidi Lackner, Schall und Rauch – Janika Rehak, Findelfell – Julia Kersebaum, Ich fühle was, was du nicht fühlst – Manuel Zerwas. Die drei Erstplatzierten aus den acht Gewinnern bleiben vorerst noch geheim. Im Rahmen einer Gala werden sie am 26. Oktober 2019 um 20 Uhr in Grassau in der Villa Sawallisch bekanntgegeben. Den Abend moderieren die beiden Autorinnen und Jurymitglieder Angeline Bauer und Constanze Wilken. Für die musikalische Begleitung sorgen die Pianistin Beatrice von Kutschenbach und der Tenor Udo Scheuerpflug.

Pressetext April 2019

In diesem Jahr vergibt die Marktgemeinde Grassau mit ihren rund 7.000 Einwohnern erstmals einen Literaturpreis. Gesucht wird die beste Kurzgeschichte zu einem vorgegebenen Thema. Der Preis, der ab 2019 jährlich ausgelobt werden wird, nennt sich ‘Grassauer Deichelbohrer‘. Sein ungewöhnlicher Name bezieht sich auf eine hölzerne Rohrleitung, durch die im 19. Jahrhundert von Reichenhall über Traunstein gelöste Salzsole zur Saline in Rosenheim gepumpt wurde. Diese historische Pipeline, bestehend aus Fichtenstämmen, die der Länge nach durchbohrt wurden, lief auch durch Grassau. Das Durchbohren eines Fichtenstammes mit einem sogenannten ‘Deichelbohrer‘ war ein anspruchsvolles Handwerk – und wie man dabei das Holz durchdringen musste, ist es auch beim Schreiben notwendig, in die Tiefe zu gehen und Durchblick zu schaffen. So setzt Grassau die literarische Form der Kurzgeschichte symbolisch mit einer Deichelbohrung gleich und lässt sie zur Grassauer ‘Kultur-Pipeline’ werden. Alle weiteren Informationen sowie die Teilnahmebedingungen sind auf der Webseite abrufbar.