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Gewinner bei einer Gala geehrt



Acht Autoren schafften es mit ihrer Geschichte zum Thema NÄHE auf die Shortlist des ‚Literaturwettbewerb Grassauer Deichelbohrer‘. Am vergangenen Wochenende wurden während einer Gala in der Villa des verstorbenen Dirigenten Prof. Wolfgang Sawallisch in Grassau (Chiemgau) die drei Gewinner bekanntgegeben.

Den 1. Preis erhielt Heidi Lackner für ihre Geschichte ‘Der Duft sterbender Bücher‘, die von einer verlorengeglaubten Liebe zweier Männer erzählt, die sich im Alter und angesichts des bevorstehenden Todes einer der beiden wiederfinden.

Den 2. Preis erhielt David Jacobs für seine Geschichte ‘Haikus‘, in der er sehr eindrücklich vermittelt, wie ein an Demenz erkrankter Mann langsam, aber stetig die Nähe zu seiner Umwelt und sich selbst verliert.

Der 3. Preis ging an Manuel Zerwas für seine sehr einfühlsame Geschichte ‘Ich fühle was, was du nicht fühlst‘. Er beschäftigt sich darin mit einem Thema, das der Jury so noch nirgends begegnet ist. Wie erfährt ein blinder und tauber Mensch körperliche Nähe?

Auch ein Publikumspreis wurde vergeben. Am Leseabend, der einen Tag vor der Preisverleihung stattfand, entschieden sich die Zuhörer für die Geschichte von Davis Jacobs.

Die Preise waren mit 1000, 500 und 300 Euro dotiert. 100 Euro gingen noch einmal an David Jacobs für den Publikumspreis.

Insgesamt war das Wochenende mit und für die Autoren ein großer Erfolg. Sich treffen, kennenlernen, gemeinsam essen, einen Ausflug unternehmen und viele Anregungen sammeln. Und das alles in einem sehr schönen Ambiente, der Villa des verstorbenen Dirigenten Prof. Wolfgang Sawallisch.

Bericht der Chiemgau-Zeitung

Alle Geschichten der Longlist, damit auch die der Finalisten, sind in einer Anthologie zusammengefasst. Literaturpreis Grassauer Deichelbohrer 2019 – NÄHE, herausgegeben von Angeline Bauer, erschienen im Verlag ‘by arp‘.

Buch: ISBN 978-3-946280-60-6,

E-Book: ISBN 978-3-946280-59-0, ASIN-B07YVD2K2P.

Das Buch hat 308 Seiten, Preis: 12,99 € / E-Book 5,99 €.

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